Gelungenes Finale des Kunstfälschers Felix Ambach

Die Kriminalromane „Die Suite“ und „Die Falle“, sind die beiden Finalbänder der AMBACH-Krimiserie, in denen Felix Ambach mit seinem Partner Gabriel einen Millionendeal abschliesst, ein Mord passiert und er zunehmend hinter die bösartigen Machenschaften des Kunsthändlers kommt, geschrieben von Jörg Steinleitner und Matthias Edlinger.

Es ist ein Millionendeal, den Felix Amabach mit Kunsthändler Gabriel de Mono und seiner Freundin Dana durchziehen. Der mittellose Schreiner Felix Ambach, ist zum millionenschweren Kunstfälscher avanciert, denn der heikle Piccasso-Coup wurde zum Millionendeal der das Leben der drei auf einen Schlag schlagartig in millionenhöhe veränderte. Felix Ambach sieht nun den Zeitpunkt gekommen, mit seiner Dana eine gemeinsame Zukunft zu plenen, mit dem fälschen von Kunswerken aufzuhören und dabei gleichzeitig dem skrupellosen Gabriel den Rücken zu kehren.

Doch Dana verhält sich nach dem Deal äussert merkwürdig und wendet sich ohne Vorwarnung von ihm ab. Er kann ihren  Sinneswandel nicht verstehen und plötzlich geht alles den Bach hinunter. Um den Schock zu verarbeiten, sucht Felix Trost im Drogenrausch und in der Kunst. Plötzlich steht auch seine Ex Maria vor der Tür und bittet ihn, Sie und Tochter Soleil bei ihm aufzunehmen. Dabei enthüllt sie ihm ein lang gehütetes Geheimnis.
Er ist verzeweifelt, weiss keinen Ausweg und mietet eine überteuerte Galerie in München an, um endlich seine eigenen Werke zu erschaffen. Doch das ist schwieriger als gedacht, denn Felix wird zunehmend Grössenwahnsinnig und steht sich damit selbst im Weg.

Die Geschehnisse überschlagen sich und Felix weiss nicht mehr, wem er glauben und vertrauen soll. Als sich dann auch noch das Ermittlerteam der Mordkommission an seine Fersen heftet, steht ihm das Wasser bis zum Hals. Ihm bleibt nur noch eine äusserst waghalsige Möglichkeit die Überhand über die Situation zu gewinnen und dabei seine eigenen Haut zu retten. Und so schmiedet er seinen riskanten Plan, bevor sich die Schlinge um Felix Hals, weiter zuzuziehen droht.

Wie schon bei den vier vorherigen Teilen der Ambach-Serie, ist der Schreibstil der beiden Autoren gleichbleibend angenehm und fliessend. Wobei dem Leser gar nicht auffällt, das zwei Autoren die Geschichte geschrieben haben, das ich sehr beeindruckend fand.

Auch in den beiden Finalbänder, beginnt die Geschichte mit einem gelungenen und spannend eingeleiteten Cliffhanger, der den Leser in das spannungsgeladene Finale der Kunstfälscherei aus Machgehabe und Intriegen mitreist. Wiedereinmal haben es die Autoren geschafft, einen straffen Spannungsbogen zu erzeugen, der mitreisend, spannend und die vorhigen Bänder bei weitem übertrifft. Der entstandene Nervenkitzel zwischen Mordlust und Wahnsinn war dabei spürbar und als Leser hat es wahnsinnig spass gemacht den letzten Akt der Rache mitzuverfolgen.
Obwohl das Ermittlerteam nicht an Ermittlungsskärke trumpfen und überzeugen konnten hat mir die Handlung in der Geschichte gefallen. Denn die Handlungsstränge waren durchweg verständlich und gut aufgebaut, sodass die Ambach-Serie für mich zu einem gelungenen, mordlüsternden Kunstfälscherkrimi aus zwielichtigen Geschäften, geworden ist.

Die Ambach-Serie ist ein gelungener Kunstfälscherkrimi der mit jedem Band spannend und mitreisender wurde und mit den beiden Finalbänder den Höhepunkt der Serie ereichte. Hat man einmal mit dem Lesen der Serie begonnen sollte man unbedigt, nicht nur wegen der Cliffhanger am Ende sondern auch wegen der rasanten Weiterentwicklung der Charaktere und dem spannungsgeladenden Handlungsverlauf, der Geschichte des Kunstfälschers Felix Ambach weiter folgen.

Waren die Cliffhanger am Anfang der Serie für mich eher ungewohnt und die Spannung etwas zu abgeflacht, konnten diese mit dem einleiten des Finalreihe voll und ganz überzeugen und mich in ihren Bann ziehen. Die Ambach-Serie läuft beim Lesen, wie ein kleiner Film ab, der mich als Leser voll und ganz in die Story hat eintauchen lassen.
So stelle ich mir eine gelungene Krimiserie vor, die ich mir durchaus als mehrteiligen Kunstfälscherkrimi im TV vorstellen könnte.

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