Berührender Roman über Gefühle, Träume und Wendpunkte im Leben

Der Roman „Für einen Sommer und immer“, ist eine sinnliche und berührende Geschichte der Karrierefrau Annika, die in die Dolomiten flüchtet und dort endlich ankommt, um Gefühle und Wendepunkte in ihrem Leben annimmt, geschrieben von Julie Leuze.

Es ist ein letzter erster Sommer der Annika völlig unerwartet aus der Bahn wirft und in die Dolomiten flüchten lässt. Die taffe und so starke Karrierefrau Annika, die in der Presseabteilung der Pharmaindustrie einem gut bezahlten Job nachgeht, kann mit dem Schicksalsschlag, ihrer unheilbar kranken Mutter nicht umgehen. Dabei flüchtete sie überwältigt von ihren Gefühlen in ein Luxushotel nach Südtirol um erstmal abschalten zu können.
Doch die ordnungsliebenden Annika erdrückt die ruhige Idylle des Luxushotels zunehmend, und trifft bei einer gebuchten Bergwanderung auf Samuel.
Sie merkt schnell, das er anders ist, als alle Männer, die sie bisher kennen gelernt hatte. Angesteckt von seiner unausweichlichen Liebe zu den Bergen lässt sie sich von ihm mitreißend und springt dabei über ihren eigenen Schatten. Und bald bemerkt Annika, dass sie von Samuel nicht nur lernt, den Zauber der Dolomiten zu entdecken, sondern auch, endlich ihrem eigenen Herzen dabei Näherkommen.

Annika ist eine taffe Karrierefrau die im Job alles im Griff und unter Kontrolle hat. Nur ihr Privatleben das durch den Schicksalsschlag ihrer todkranken Mutter, aus der Bahn geworfen wird, kann sie nicht kontrollieren das ihr auch irgendwie Angst zu machen scheint. Zu gross sind ihre Vorwürfe an sich selbst, dass sie nicht für ihren Vater da gewesen ist, als er so plötzlich und unverhofft verstorben ist. So sieht sie die Flucht in die Dolomiten als einziger Ausweg vor der Realität und dem baldigen Tod ihrer Mutter. Dabei findet Annika, mit der Hilfe von Samuel zu sich selbst und kommt endlich an, in ihrem Leben. Es ist der Wendepunkt der eine grundlegende Veränderung in Annikas leben darstellt. Denn sie reist sich von ihrer Freundin Helen los, die sie in der Zeit ihrer Freundschaft zu sehr in Schacht gehalten hatte und lernt dabei auch ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu tragen.

Sehr angenehm und locker leicht empfand ich den Schreibstil der Autorin, der mich regelrecht in seinen Bann gezogen und in die schöne Bergwelt der Südtiroler Alpen mitgerissen hat. Ihre sinnliche Art zu schreiben hat mich oft Träumen und auch manchmal über Annikas taffe art schmunzeln lassen. Doch neben der aufkommenden Romanze, gab es auch sehr bewegende Momente in denen es ihrer Mutter zunehmend schlechter geht, und die Geschichte mit Traurigkeit erfüllt.
Dabei schafft es die Autorin eine angenehme Spannung zu erzeugen die sich konstant über die Geschichte hinweg erstreckt.

Aufgebaut ist die Geschichte in mehrere Kapitel, die aus Zeitsprüngen bestanden. Hier wurde der Leser abwechselnd in die Studienzeit und das hier und jetzt mitgenommen und konnte so machen Gedankenstränge über Annikas Leben besser nachvollziehen und verstehen. Dabei konnte man auch etwas mehr über Helen und das Kennen lerne der Freundinnen erfahren. Nicht ganz so toll fand ich Annikas Wechselbad der Gefühle mit dem ich mich nicht ganz so gut auseinander setzten konnte. Denn als man glaubt, das Annika ihr Glück mit Samuel gefunden zu haben scheint, verfällt sie wieder in ihr altes Muster und reagiert vollkommen gefühllos und kalt. Diese sehr drastische Gefühlsreaktion konnte ich nicht nachvollziehen, wobei Annika noch wenige Zeit vorher komplett anders über ihr weiteres Leben gesprochen hatte.
Und doch hat mir der Roman sehr gut gefallen, der mich zum träumen und schmunzeln gebracht hat. Berührende und sinnliche Momente voller Gefühle, Romanze und Wendepunkte haben die Geschichte abgerundet.

Für einen Sommer und immer, ist ein sehr schöner und gefühlvoller Roman, über Wendepunkte im Leben der den Leser träumen, weinen und lachen lässt.

 

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Warmherziger Auftakt einer fabelhaften Tierreihe

Das Kinderbuch „Fabelhafte Feline: Das Geheimnis vom Glückskleehof“, stammt aus der fabelhaften Tierreihe der Erfolgsautorin Antje Szillat und ist der erste Band der Katzenflüsterin Feline die ein unglaubliches Geheimnis und Abenteuer voller Glück und Magie auf dem Glückskleehof erlebt.

Als die 11-Jährige Feline endlich mit ihren Eltern in Ostfriesland ankommt und sie auf dem bunten Holzschild, das über dem Eingang hing, „Glückskleehof“ las, musste sie laut seufzen. Denn der Hof glich eher einem heruntergekommenen und verwilderten Rumpelhof, als einem schönen und glücklichen neuen zu Hause für sie. Doch auch ihre Eltern können es kaum glauben. Wollten sie doch eigentlich auf dem vor ihnen liegenden Hof, das sie von Gerd geerbten hatten, eine Tierarztpraxis eröffnen.

Nur widerwillig und mit dem tröstenden Gedanken, das sie vielleicht schneller wieder in Bamberg bei ihren Freundinnen sein kann, lässt sie sich auf die verwilderte Umgebung und das darauf folgende Abenteuer ein. Dabei stösst Feline bei ihrer Entdeckungstour auf eine grosse Obstwiese und einem verwunschenen Garten hinter dem Haus. Zwischen all den Kletterrosen, Kamillen und Clematis denen das Mädchen ihr leid mitteilt, stösst sie auf ein ungeheuerliches Geheimnis und entdeckt dabei den sprechenden Kater Paulo von Panama. Die Besonderheit darin liegt, das nur Feline den Kater versteht. Recht schnell erkennt sie, dass sie als Katzenflüsterin eine große Hilfe bei Tiernotfällen aller Art für ihren Vater ist.

Der Glückskleehof sieht zwar auf den ersten Blick sehr heruntergekommen und verwildert aus, doch steckt er bei näherer Betrachtung voller Magie und Abenteuer, das auch Feline neugierig werden lässt. Durch den warmherzigen und schönen Schreibstil der Autorin kann man als Leser sehr gut die Gefühlslagen von Feline nachvollziehen und in das magische Abenteuer eintauchen. Dabei ist besonders Kater Paulo eine tolle Figur der geheimnisvoll und spannend zugleich dargestellt wird, und mich und die Kids vom ersten Moment an begeistert in den Bann gezogen hat. Wie man sieht ist es für Feline von grossem Vorteil, das sie auf den sprechenden Paulo gestossen ist, der ihr bei so manchen Tiernotfällen behilflich ist und zwischen den Tieren sprachlich vermittelt.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr verständlich und in kurzen Sätzen geschrieben. Auch die Handlungsstränge der Geschichte, sind für Kinder ab 8 Jahren sehr gut und einfach nachvollziehbar, authentisch und sehr liebevoll dargestellt. Dabei schafft es die Autorin gekonnt, eine schöne ansteigende und kindgerechte Spannung zu erzeugen.
Die schönen und liebevoll gezeichneten schwarz/weiss Bildillustrationen stammen aus der Feder von Angela Glökler die sich im Kreise kreativer Kollegen der Gestaltung von Kindermedien widmet. Zwar finde ich persönlich farbenfrohe Illustrationen in Kinderbüchern irgendwie lebhafter und schöner, doch tröstet mich das bunte und zauberhaft glitzernde Buchcover darüber hinweg.

Empfohlen wird die fabelhafte Tierreihe für junge Leser im Alter von 8-10 Jahren, zum selbst- und Vorlesen.
Die warmherzige Geschichte von Feline auf dem Glückskleehof hat nicht nur mich verzaubert und begeistert, sondern auch meine Kids die sich von der Magie und dem Abenteuer, in eine verwunschene Zauberwelt mit sprechenden Tieren haben mitreisen lassen. Das Buch ist genau richtig für Kinder, die Tiere lieben und gerne ein Abenteuer erleben.
Ein wunderschöner erster Band voller Glück und Magie, der ein gelungener Auftakt der fabelhaften Tierreihe darstellt.

 

Kulinarisch raffinierte und alltagstaugliche Rezeptideen

„Pflücksalat & Blattspinat“, ist ein abwechslungsreiches und raffiniert aufgebautes Rezeptbuch, indem der Leser viele spannende kulinarische Entdeckungen aus 77 vegetarisch und gesund grüne Rezepte aus dem Gemüsegarten erwartet, geschrieben von Yvonne Schwarzinger und Illustriert von Herbert Lehmann.

Der Trend geht immer mehr zu gesunden und vegetarischen Rezepten, die man meist in seinem eigenen Gemüsegarten findet. Grün ist die Modefarbe der Saison auf unseren Tellern. Spätestens seit dem boom der grünen Smoothies, sind Spinat, Rucola, Grünkohl und all die anderen Blattgemüse als nährstoffreiche Gesundheitbooster bekannt. Dabei nimmt die Autorin den Leser auf eine spannende Entdeckungsreise durch die grüne Wunderwelt von Pflücksalat und Blattspinat und all ihren Verwandten. Denn solch eine Entdeckungstour ist nicht nur geschmacklich ein Erlebnis, sondern erwiesenermassen richtig gesund und wirkt sich positiv auf den Organismus aus.

Aufgebaut ist das Rezeptbuch in 6 Kapitel, gibt hilfreiche Tipps zur richtigen Verwendung und Zubereitung des Superfoods, sodass das gesunde und kreative Kochen mit viel frischem Blattgemüse im Vordergrund steht. Dabei bringt die Autorin dem Leser und Hobbykoch in über 77 abwechslungsreichen und raffiniert vegetarischen Rezepten, die vielen kulinarischen Facetten der zarten Blätter näher. Zu finden sind neben den Klassischen Rezepten, auch viele neue Salatkreationen,  Suppen, Hauptspeisen, ja sogar Desserts, die sich aus dem gesunden Grün zaubern lassen.
Neben ausführlichen und verständlichen Erklärungen des grünen Superfoods, lassen sich sowohl Rucola, Blattspinat, Grünkohl aber auch Mangold, alltagstauglich und schmackhaft lecker in das tägliche Kochen mit einbringen.
Eine ausführliche und toll gestaltete Übersicht der einzelnen Rezepte, bietet das Inhaltsverzeichnet das gleich auf den ersten Seiten zu finden ist. Hier ist nicht nur eine überschaubare Übersicht der Rezepte Kategorien der Menüfolge zu finde, sondern man erfährt auch einiges wissenswerte und informative über das gesunde Grün das sich zwischen den jeweiligen Kapiteln verbirgt. Auf den letzten beiden Doppelseiten des Rezeptbuches ist ausserdem ein Glossar, der wichtigsten Fremdwörter und ein alphabetisch geordnetes Register der Rezepte zu finden. Besonders beeindruckt hat mich auch, der kurze Abschnitt „Alles wird verwendet“, in dem die Autorin darauf hinweist, das Abschnitte und Blattwerk durchaus essbar und weiter verarbeitet werden kann, und definitiv zu schade für den Biomüll ist.

Alle aufgeführten Rezepte sind ausgelegt, wenn nicht anders angegeben für 4 Personen.
Dabei sind auch viele modere Rezepte zu finden, die mit beliebten Klassikern aus dem Gemüsegarten, raffiniert aufgewertet wurden. So findet man beispielsweise gratinierten Mangold, eine aromatische Brenneseltarte, köstliche grüne Smoothies zum Frühstück oder Zwischendurch, oder eine leckere Spinattorte mit süssen Himbeeren die mich begeistert hat.
Getreu dem Motto „Alles ist Möglich“, darf man sich inspiriert mit neuen Ideen, an neue Rezepte wagen und wird dabei beim nächsten Schlendern über den Gemüsemarkt mit sicherlich beherzt zu den grünen Blättern von Feldsalat, Chicorée und Endivie greifen.

Ein besonders Augenmerk, gilt auch den präzise und raffiniert schönen Illustrationen die der Fotograf Herbert Lehmann neben den Rezepten gekonnt in Szene setzt. Dabei zeigen seine Aufnahmen, das ein Zugang zu einem Gericht, nicht nur ästhetischer Natur ist, sondern dass die Kamera auch das Wesen einer Speisenkompositionen getreu und gut erfassen kann. Grosse Nahaufnahmen werten dabei das Rezept auf, sodass man sich bildhaft das fertige Gericht vorstellen kann.
Die schmackhaften Bilder sind Anreiz genug, den Kochlöffel zu schwingen und beherzt das zarte Blattgemüse in allen dargebotenen Facetten zu geniessen.

Bei den schönen und abwechslungsreichen Rezeptkreationen von grünen Smoothies, Suppen, Beilagen, Hauptgerichte, Brote und Desserts habe ich so einige Klassiker und neue Gerichte für mich gewinnen und entdecken können. Dabei bietet das Kochbuch, raffiniert vegetarische und alltagstaugliche Rezepte die sich nicht nur einfach nachkochen und backen lassen, sondern auch noch schmackhaft und lecker aus saisonalen und frischem Blattgemüse bestehen. Ein kulinarisches Highlite das mich begeistert und von nun an beherzt nach dem Gesunheitbooster greifen lässt.
Ein übersichtlich und toll aufgebautes Rezeptbuch, das informativ, kreativ und raffiniert dargestellt ist und durch zauberhafte Fotografien von Herbert Lehmann begeistert.

Gelungene Auftaktbänder eines Kunstfälschers

Die Kriminalromane „Die Auktion“ und „die Tänzerin“, sind die ersten beiden Bänder der AMBACH-Krimiserie, in denen sich Felix Ambach  aus den Fängen seines Bruders befreit und dabei ins Visier eines zwielichtigen Kunstsammlers gerät, geschrieben von Jörg Steinleitner und Matthias Edlinger.

Der 36-Jährige Felix Ambach wohnt alleine in dem mittlerweile heruntergekommenen Elternhaus in Hinteröx. Schon seit Kindheitstagen steht er im Schatten seines grösseren Bruders Christian Ambach, der mittlerweile in der Kunstszene, als ein renommierter und angesehener Kunstexperte für alte Kunst galt.
Als Schreiner hält er sich mit kleinen Aufträgen über Wasser, denn bis auf das Schnitzen gibt es nichts, was Felix richtig gut kann.

Als sein Bruder ihm dann noch nicht einmal Geld für das Grab der Eltern geben möchte und ihn fortlaufend wie einen Versager behandelt, der nichts alleine auf die Reihe bekommt, langt es Felix endgültig. Er schmiedet einen verhängnisvollen Racheplan gegen seinen Bruder, indem er eine alten Kunstschatz fälscht um ihn Christian unterzujubeln. Bei einer Auktion sieht er seinen Moment gekommen um die Fälschung zu enttarnen. Damit wäre auch der Ruf des Bruders ruiniert.
Doch es läuft anders als geplant, und Felix gerät ins Visier eines zwielichtigen Kunstsammlers. Dabei verstrickt er sich immer Tiefer in die Fänge, und ein verlockendes Angebot wird zu einem riskanten Spiel.

Im ersten Band lernt man Felix Ambach kennen, der es in seinem bisherigen Leben wirklich nicht einfach gehabt hatte. Denn er ist von seinem Vater nicht gewollt, steht im Schatten seines Bruders und wird von ihm gedemütigt. Als Spitze der Demütigung, spannt er ihm seine Freundin aus, heiratet sie, und nimmt Felix somit das letzte kleine bisschen Würde. Doch Felix reist aus, verliert jedoch zunehmend die Kontrolle über die Situation und sich selbst. Das ganze hat auch etwas gutes, denn er lernt Dana kennen und lieben. Doch manche Gedankengänge und Handlungen waren mir nicht immer einleuchtend und suspekt, sodass ich geglaubt habe, das Felix nun komplett durchdreht.

Der Schreibstil der beiden Autoren ist sehr locker, fliessend und mitreisend. Dabei Erschaffen sie durch kleine Nebenhandlungen eine sich aufbauende Spannung, die sich bis zum Ende konstant durchzieht und mit einem Cliffhanger endet. Die einzelnen Bänder sind aufeinander aufbauend, wobei wichtige Handlungen des vorherigen Bandes wiederholt und und mit in die Geschichte eingebaut werden. Die Ambach-Serie, erinnert ein wenig an ein TV-Krimi bei dem das Ende auch meist offen bleibt und erst mit der nächsten Folge aufgelöst wird.
Werden die Buchbänder unabhängig von einander gelesen, wird man den Zusammenhang nicht verstehen und unglücklich mit dem Ausgang sein. Nimmt man sich hingegen alle sechs Bänder hintereinander vor, so baut die Geschichte aufeinander auf und macht Sinn. Die Handlungsstränge in beiden Teilen sind gut verständlich wobei Band 2 um einiges raffinierter und spannender gestaltet war als der vorherige.

Die beiden Auftakt-Bänder der AMBACH-Serie sind gelungen und haben mir gut gefallen. Denn sie sind spannend und mitreisend geschrieben, die Handlungsstränge sind verständlich und aufeinander aufbauenden, und mit einer Reihe unvorhersehbarer Verstrickungen und unglücklicher Zufälle versehen. Jedoch empfiehlt es sich das Sammelband komplett zu lesen, da der Cliffhanger am Ende erst mit dem nächsten Band aufgelöst wird.

Applaus für die schönsten Filmmomente

Der Roman „Herzkonfetti und Popcornküsse“, steckt voller romantischer und verträumter Filmmomente, geschrieben von Victoria Van Tiem.

Die 29-Jährige Kenzi schwärmt für romantische Komödien, wobei sie fast alle Liebesszenen In und auswendig kennt. Dabei träumt sie nicht selten von einer filreifen Liebe, die sie glaubt bei Brandley gefunden zu haben.
Ihr Leben scheint perfekt, als er ihr dann einen Hochzeitsantrag macht, schwelgt sie auf Wolke sieben und präsentiert ihren Ring, stolz ihrer Familie. Diese schwelgen jedoch im Babyglück ihrer Schwägerin.

Doch dann taucht aus heiterem Himmel ihr untreuer Ex Shane auf und wirbelt ihr Gefühlsleben kräftig durcheinander. Plötzlich scheint auch ihr Job als Creative Director bei einer bedeutenden Werbeagentur auf der Kippe zu stehen, und sie wird angehalten, den Kunden auf Biegen und Brechen an Land zu ziehen. Beim Anblick des wichtigen Kunden, verschlägt es ihr jedoch den Atem.

Mit einer charmanten Herausforderung, lässt Shane Kenzis Gefühle höher schlagen. Denn sie soll mit ihm die zehn berühmtesten Liebesfilmszenen nachspielen.
Dabei spürt sie jedoch, das Shane im Grunde ein gefühlvoller Junge ist, der sie bitte, ihm wieder zu vertrauen. Doch hat er sich wirklich zu früher geändert, oder fällt er zurück in sein altes Muster und lässt sie wieder allein zurück? Doch da ist auch noch Bradley der sie Heiraten möchte und sie liebt. Für wen wird sich Kenzi am Schluss entscheiden?

Die unkonventionelle Geschichte von Kenzi beginnt locker witzig mit den Worten „Du bist gefeuert“. Ein satirisches Debüt, das Kenzi an damals als sie 9 Jahre alt war, erinnert. Doch auch viele weitere Filmmomente werden immer wieder von Kenzi zitiert und durchlebt. Der angenehm spritze und leichte Schreibstil der Autorin, passt sehr gut zu der kitschig und romantischen Story, das den Leser in ein Leben voller Filmmomente eintauchen lässt. Die Seiten lesen sich zügig und fliessend, sodass man rasant durch die Geschichte und das aufkommende Gefühlskarusell von Kenzi kommt.

Die netten und sympathischen Charaktere unterstreichen die romantische Geschichte, wobei ich manchmal etwas schockiert über die Gefühllose Art von Kenzis Eltern war. Auch Kenzis Schwägerin Ren sieht sich immer gerne im Mittelpunkt stehen und lässt dabei keine anderen Ereignisse zu, sodass sie mir am Anfang nicht sonderlich sympathisch war. Das hat sich jedoch im Laufe der Geschichte etwas gewandelt und sie konnte ihre wahren Gefühle gezeigt. Von Kenzis bester Freundin Tonya, ihrer Eifersüchtigen Art und ihrem Gehabe, war ich schockiert, genervt und enttäuscht. Wenn man so eine Freundin hat, braucht man wirklich keine Feinde mehr. Romantisch und ein toller Kerl ist Shane, der zwar etwas ungewöhnlich mit seinem Filmmomenten bei Kenzi Punkten wollte, jedoch dadurch eine seine wahnsinnig gefühlvolle Seite gezeigt hat.

Super kitschig und voller Gefühle ist das Ende, das mir ein lächeln ins Gesicht gezaubert, und mir daher sehr gut gefallen hat.
Applaus und Standing Ovation garantiert.

Herzkonfetti und Popcornküsse ist ein sehr romantischer und verspielt schöner Liebesroman, der mit einer angenehmen Spannung, vieler bekannter Filmmomente und einem kitschig schönen Happy End versehen ist. Dabei ist der Schreibstil sehr angenehm, witzig und fliessend der die Story zu einem gefühlvollen Leseerlebnis macht.

Liebevolle Tiercharaktere die ein grosses Abenteuer erleben

Das Kinderbuch „Die Hobis auf der Jagd nach dem Regenbogenblatt“, beschreibt eine zauberhaft schöne Geschichte über drei knuffige Hobis die auf der Suche nach ihrem Regenbogenblatt ein grosses Abenteuer erleben, geschrieben von Thomas Sterr und Illustriert von Martina Mair.

Die drei Hobis, Rina, Bimpf und Nocki leben tief im Wald. Sie erinnern an niedliche Eichhörnchen, sind nur etwas grösser, haben hellbraunes weiches Fell und kurze Vorderpfoten, schwarze Knopfaugen, einen dicken festen Schwanz und lange Barthaare. Doch die Hobis sind traurig, denn die Mamas und Papas haben immer weniger Zeit, mit ihren Kindern im Wald spazieren zu gehen, um die bunten Blätter an den Bäumen zu betrachten.
Denn die Hobis färben jedes Jahr in mühevoller Arbeit die Blätter, sodass im Herbst die Blätter auf den Bäumen und am Boden, in den schillernsten Farben erstrahlen.

Der aufgeweckte Noki hat es satt, das keinen Kinder mehr in den Wald kommen um ihre mühevolle Arbeit zu bestaunen. Ihm kommt eine verrückte Idee wie er die Menschen und Kinder wieder auf die bunt bemalten Blätter aufmerksam machen kann und sammelt dafür, Blaubeeren, Pilze und Amselfedern, die er für sein Regenbogenblatt benötigt.
Auch seine Freunde Rina und Bimpf können ihn nicht von seiner aussergewöhnlichen Idee abbringen. Doch als das kleine Mädchen Lena das sonderbare Regenbogenblatt findet und ganz entzückt von der Farbenpracht ist, merkt Nocki schnell, das er die Hobis und ihr grosses Geheimnis in Gefahr gebracht hat.

Gemeinsam beginnt ihr Abenteuer das sie durch den grossen Stadtpark führt. Werden die Freunde ihr Geheimnis bewahren können?

Die herzigen und knuffigen Hobis sind ein lustiger und liebenswerter Haufen, die durch ihr weiches Fell an flinke Eichhörnchen erinnern. Ihre grosse Aufgabe besteht darin, im Herbst die Blätter in bunten und schillernden Farben zu färben, an dem sich besonders Kinder erfreuen, die mit ihren Eltern Waldspaziergänge machen. Doch dafür nehmen sie sich immer weniger Zeit, sodass die mühevolle Arbeit der Nager nicht mehr genügend Wertgeschätzt wird. Die Charaktere der Hobis sind sehr liebevoll und nett beschrieben, in die man sich sehr gut hineinversetzten kann. Der etwas rundliche Bimpf ist während der Geschichte nur mit Naschen beschäftigt, wobei er allerhand an Köstlichkeiten vertilgt. Die Hobisdame Rina sorgt für ein stetiges Gleichgewicht bei den Nagern und nimmt ihre grosse Aufgabe sehr ernst. Auch Nocki ist ein netter Hobis der jedoch mit seinen verrückten Ideen hervorsticht und sich auch nicht davon abhalten lässt, sein Vorhaben zu beenden. Dabei lernen die Hobis weitere nette Tiercharaktere, bei ihrem Abenteuer das Regenbogenblatt wieder zurück zu holen, kenne. Besonders die Wunderkatze Emma die ihr Fell an die Umgebung anpassen kann, haben wir sehr lustig und sympathisch gefunden. Aber auch Flips der Spatz und Jonas und seine Biberkinder haben einen grossen Teil dazu beigetragen, das die Hobis und ihr Abenteuer ein gelungenes Kinderbuch geworden ist.

Der Autor Thomas Sterr, hat einen sehr schönen und liebevollen Schreibstil der die Geschichte und die Charaktere sehr herzig beschreibt und hervorhebt. Aber auch die kurzen und verständlichen Sätze, sind besonders für Kinder die ihre ersten Leseerfahrungen machen, sehr angenehm zu lesen. Sie können der Geschichte gut folgen denn auch die Schrift ist sehr gross und kindgerecht gestaltet.
Besonders schön und liebevoll sind auch die wunderschönen und farblichen Bildillustrationen, die von Martina Mair gezeichnet wurden. Oftmals zieren die liebevollen Illustrationen eine ganze Buchseite, die sehr schön die jeweilige Situationen beschreiben, in die man sich auch sehr bildhaft hineinversetzen kann.

Die schöne Geschichte und die wunderschönen Zeichnungen sind ein tolles Zusammenspiel, das uns sehr gut gefallen und begeistert hat. Liebevolle Beschreibungen der Charaktere lassen sie hervorheben, die ein tolles und aufregendes Abenteuer, bei dem sie viele weitere Tiere kennen lernen, und erleben. Wir finden die Geschichte der Hobis sehr gelungen und hatten dabei ein tolles Leseerlebnis. Ein schönes Buch mit Leseband für Kinder zum Vor und Selbstlesen.

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Jugendlich, frisch, witzig und Schweizerisch cool aufgemacht

„Schule ist doof hoch drei – Tim Tabak“, ist das dritte Buch der Jugendbuchreihe „Schule ist doof“, indem Tim, der von seinen Klassenkameraden den Spitznamen Tim Tabak erhalten hat, seine Geschichte erzählt und dabei so einige haarsträubende Abenteuer erlebt, geschrieben von der Bestsellerautorin Blanca Imboden und illustriert von Frank Baumann.

Der 13-Jährige Tim wird von seinen Schulkameraden, Tim Tabak genannt. Eigentlich heisst er Tim Tobler. Nur weil er raucht, haben sie seinen Nachnamen Tobler, kurzerhand in Tabak umgewandelt. Seine Frisur erinnert an eine Schüssel voll Spaghetti , dennTim sieht nicht nur aus wie ein Rockmusiker, er wäre auch gern einer. Dabei interessiert ihn die Schule eher am Rande, wobei er sehr intelligent und wissbegierig ist. Doch Tim spielt auch gerne auf seiner Gitarre, allerdings eher laut als gut. Darüber hinaus raucht und kifft er, weswegen er auch zu seinem Spitznamen Tabak gekommen ist.

Sein Leben beschreibt Tim Tabak, ist kein Film, keine Schnulze, keine billige Komödie. Sein Leben jedenfalls nicht. Es ist vielmehr eine Doku-Soap und in jeder Episode lässt sich ein kranker Drehbuchautor irgendeine neue Gemeinheit einfallen.

Allerdings ändert sich alles für Tim, als sein drogensüchtiger Cousin Charly auf ein Hausdach steigt und runterspringen möchte. Tim beweist grosses Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl, und rettet die Situation. Wobei das Leben manchmal ganz schön brutal sein kann, wie ein geplantes Schulprojekt zeigt. Doch die schwierigste Tatsache für Tim ist, das sein Vater im Knast sitzt und er dadurch mit Vorurteile zu kämpfen hat. Kann Tim Tabak sich trotzdem beweisen und sich von den kriminellen Machenschaften seines Vater abheben?

Die Geschichte von Tim Tabak, ist witzig und frech geschrieben und erzählt aus der Sicht des dreizehnjährigen Protagonisten der so einige haarsträubende Abenteuer erlebt. Sehr angenehm fliessend, und zusammenhängend ist auch der Schreibstil der Autorin, der jugendliche und Erwachsene gleichermassen anspricht und sie in ihren Bann zieht.
Richtig cool gemacht und toll erklärt, werden Fremdwörter, nennenswerte Schweizer Personen, Orte oder extravagante Wörter die gegoogelt werden. Aber auch das Thema Rauchen und Canabis wird aufgegriffen und angesprochen. Wobei wird jedoch niemals mit erhobenen Finger aufgeklärt, viel mehr soll es Jugendliche ansprechen, sich Gedanken über das Thema zu machen und sich damit auseinander zu setzten.
Besonders das Schulprojekt das Anfangs bei Tim auf taube Ohren gestossen ist, wurde dem Teenager geschickt näher gebracht, sodass er am Schluss von ganz alleine mit dem Rauchen aufgehört hat, und dadurch sogar noch eine neue Freundin gewonnen hat.
Witzig und charmant sind auch die schweizerdeutschen Wörter die sich immer wieder in die Geschichte eingeschlichen haben. Sie wirken auflockernd, sind unterhaltsam und lassen den Leser dabei schmunzeln.

Ein grosses Lob auch an Frank Baumann, der durch seine sympathischen und farbenfrohen Bildillustrationen das Buch aufwertet und die Geschichte von Tim Tabak zu einem ganz besonderen und beindruckenden Leseerlebnis macht. Dabei sind mache Wörter wie in der Schulzeit gelb markiert, die anhand von lustigen und beeindruckenden Illustrationen am Rand bildhaft wiedergegeben werden. Doch auch die vielen kleinen liebevoll gezeichneten Illustrationen sind zu den jeweiligen Situation passend und toll gewählt worden. Besonders die verwischten Bilder in 3D Optik haben mich fasziniert und beeindruckt.

»Schule ist doof« ist eine originelle Buchreihe für Jugendliche ab 12 Jahren, die auch von Erwachsenen mit grosse Begeisterung gelesen wird. Dabei spricht besonders die in Heftform gestaltete Aufmachung des Buches an, die den Leser dabei zurück in die Schulzeit versetzt.

Die Geschichte von Tim Tabak hat gerockt und mir richtig gut gefallen. Durch den angenehm fliessenden und tollen Schreibstil der Bestsellerautorin Blanca Imboden und dem mehrfach ausgezeichneten Texter Frank Baumann, haben sich ein Dreamteam gefunden. Denn von ihm stammen die unzähligen, sympathischen und farbenfrohen Bildillustrationen, die das Buch zu einem witzig, schweizerisch charmanten Lesevergnügen, für mich gemacht haben.
Ein lesenswertes Buch für Jugendliche und interessierte Erwachsene.

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Nachtlicht in Pilzform per Touchfunktion mit fortlaufenden Farbenspiel

Ein LED Nachtlicht auf dem Nachttisch ist immer eine schnelle und schöne Möglichkeit den Raum zu erhellen ohne das grosse Licht einzuschalten. Gerade im Kinderzimmer bietet sich ein Nachlicht besonders gut an. Denn zum einen Hilfe es den Kleinen besser und schneller einschlafen zu können und kann auch schnell von den Eltern eingeschaltet werden, wenn das Kleine um Aufmerksamkeit schreit.

Das Nachtlicht hat die Form eines Pilzes und lässt sich per Berührung auf der gewölbten Oberseite ein und ausschalten. Da es von der Grösse auf gerade mal 12 cm x 10 cm kommt, lässt sich das kleine Nachtlicht platzsparend an jeder noch so kleinen Ecke eines Beistelltisches aufstellen. Hierbei ist die Unterseite gewölbt, sodass das kleine Pilzlicht nach leichtem Anschucken hin und her schwingt und sich von selbst wieder reguliert. Im Lieferumfang enthalten, ist das Nachtlicht, ein USB-Kabel und ein kleines Handbuch das in unterschiedlichen Sprachen die Anwendung beschreibt.

Um das Nachtlicht in Betrieb nehmen zu können, kann man die Unterseite einfach aufschrauben und das Nachtlicht mit 3-AA Batterien bestücken. Oder man nimmt das mitgelieferte USB-Kabel verbindet es mit einem eigenen Netzkabel und kann das Nachtlicht in der Steckdose benutzen. Leider ist das Kabel etwas kurz, sodass die Benutzung mit Batterien die bessere Variante ist. Gegenüber dem Batterienfach ist ein kleiner schwarzer Einschaltknopf, um die Lampe zu aktivieren. Dieser ist mit ON und OFF versehen.
Per Berührung auf den Silikonkopf der Lampe wird das Licht eingeschaltet und kann in zwei Helligkeitsstufen eingestellt werden. Die dritte Stufe ist das aktivieren eines fortlaufenden Farbenspiels in 7 weichen und angenehmen Farben von orange bis blau.Diese Einstellung finde ich besonders schön da das Licht sehr weich und nicht zu hell ist und auch gerne von Kindern angeschaut wird. Muss man als Elternteil kurz ins Zimmer des Kindes, eigenen sich die ersten beiden Helligkeitsstufen in einem recht starken und intensiven Weisston der das Zimmer recht gut erhellt. Laut Hersteller verbraucht die Lampe 1Watt und hält bis zu 50000 Stunden.

Besonders gut gefällt mir an dem kleinen Nachtlicht, das der Pilzkopf aus Silikon besteht und nur der untere Teil aus ABS Kunststoff. Somit können Kinder die Lampe gut in die Hand nehmen mit ihr Spielen und sie auch mal fallen lassen, ohne das die Lampe gleich kaputt ist und in tauschend kleine Teile zerspringt. Das verwendete Silikon fühlt sich sehr gut und weich an und ist von der Qualität und Verarbeitung einwandfrei ohne Mängel oder scharfen Kanten. Die Unterseite der Lampe ist Türkisfarben das nicht frei wählbar ist.

Wir benutzen das kleine Nachtlicht im Kinderzimmer unserer Tochter, die im Moment mit einem Licht besser einschlafen kann. Sehr praktisch finde ich das Licht jedoch ebenfalls durch die Touchfunktion, sodass man den Pilzkopf nur leicht berühren muss um das Licht zu aktivieren. Somit hat man schnell etwas Licht im Zimmer ohne das Zimmerlicht einschalten zu müssen. Dadurch dass das Nacht recht klein ist, passt es jedem noch so kleinen Platz. Sehr schön sieht der Pilz jedoch auch als Dekoration bzw. Lichtspender im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder auch Flur aus.
Ich bin sehr zufrieden mit dem herzigen Pilzlicht, das für unsere Tochter genau das richtige Mittel zum schnelleren und besseren Einschlafen ist.

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Gefühlvoller Liebesroman mit abflachender Spannung und einer Prise zuviel Erotik

Der Liebesroman „Eine Prise Liebe“ ist eine gefühlvolle und sexy Loveystory, indem eine lang ersehnte Liebe durch den attraktiven  Heimkehrer neu entfacht, geschrieben von der New York Times Bestseller Autorin Kirsten Proby.

Die gelernte Wirtschaftsprüferin Cami, ist geschieden, lebt in Portland und steckt ihre ganze Leidenschaft in das Restaurant Seduction, das sie gemeinsam mit ihren vier Freundinnen zu einem angesagten und trendigen Restaurant gemacht haben. Nur in der Liebe läuft es bisher nicht so gut, obwohl sie mit ihrem Exmann Brian, weiterhin ein Freundschaftliches und gutes Verhältnis pflegt.

Bis Cami jedoch von der Heimkehr des attraktiven Landon erfährt. Er ist der grosse Bruder ihrer besten Freundin Mia, und schon damals ihre erste und grosse Liebe gewesen. Denn seit sie denken kann war sie in Mias Bruder Landon verliebt.

Doch nach seinem Highschool-Abschluss zog es Landon als Navy-Pilot ins Ausland wo Cami mit gebrochenem Herzen zurückblieb. Denn in all den Jahren hatte er sich nur sehr selten in Portland und bei seinen Freunden blicken lassen. Mit seiner Rückkehr ist sie nun fest entschlossen ihm kein zweites Mal zu verfallen, doch seine strahlenden Augen und seine starken Arme machen es ihr sehr schwer, ihm zu widerstehen.

Der Einstieg in das Buch ist ein Telefonat zwischen Landon und Mia, das sehr geheimnisvoll und irgendwie anregend gestaltet war. Obwohl man noch nicht wirklich viel von der Geschichte und dem Sachverhalt mitbekommt, entwickelt der Prolog eine angenehme Spannung sodass man unbedingt mehr über das Telefonat und die Rückkehr erfahren möchte.

Die Autorin hat mich am Anfang mit ihrem tollen und gefühlvollen Schreibstil regelrecht mitgerissen und in die Geschichte katapultiert der jedoch im weiteren Verlauf etwas abgeflacht ist.
Sehr fliessend und flüssig gelangt man durch die einzelnen Kapitel die jeweils in Unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten geschrieben sind. Mir hat besonders der Perspektivenwechsel sehr gut gefallen, denn er lässt etwas tiefer in die Gefühls- und Gedankenwelt der Figur blicken. Wobei manche Situationen recht oberflächlich angekratzt wurden und zu wenig Emotionen und Gefühle aufgekommen sind, das etwas schade war.

Die junge Cami hat im Laufe der Geschichte einen regelrechten Charakterwechseln durchgemacht. So war sie mir am Anfang sehr sympathisch, wirkte selbstsicher, liebevoll und stark. Nur ihre Verkupplungsversuche an ihrem Exmann waren irgendwie für mich nicht nachvollziehbar, nervig und mir etwas suspekt. Doch als Landon wieder zurück kehrt und sich augenscheinlich ebenfalls für sie interressiert wird sie immer unsicherer und anstrengender. Manchmal habe ich mich daher gefragt, was Landon bei ihr Hält und warum er sich nicht schon  längst von ihr getrennt hat.
Hingegen Landon sich zu einem wahnsinnig gefühlvollen, und liebenswerten Traummann entwickelt, von dem Frau nur Träumen kann. Fetzig und etwas rebellisch ist Mia, die mir trotz ihrer etwas zickigen Art, wenn das Thema Küche und Kochen aufkommt, richtig gut gefallen hat. Da jedoch so viele Personen in dem Roman vorkommen, werden auch einige eher Oberflächlich und fast gar nicht beschrieben das ich sehr bedauert habe.

Weniger gut gefallen hat mir die aufkommende sexy Stimmung und der Dirty Talk zwischen Landon und Mia. Für einen so gefühlvollen Liebesroman wirkten diese Sexszenen auf mich eher unangebracht und war mir einfach to much. Fast schon ein Prise zuviel und ein kleiner Romanzenkiller.
Doch sieht man davon ab, ist der Roman sehr gefühlvoll, sinnlich und unterhaltsam. Beim Lesen kommt man durch den angenehmen Schreibstil der Autorin flott und zügig voran wobei die Spannung jedoch im Laufe etwas abflacht.

„Eine Prise Liebe“ ist ein gefühlvoller und unterhaltsamer Liebesroman der für mich, mit einer Prise zuviel Dirty Talk gewürzt ist.

 

Der Sardistische Irre hinter der Ledermaske

Im Thriller „Todesspiegel“, treibt ein Serienkiller der mit Vorliebe eine Ledermaske trägt sein Unwesen, dabei sind ihm seine ausgewählten Opfer hilflos ausgeliefert, geschrieben von Florian Gerlach.

Die Welt der Zahlen, war in dem Chaos von Annas Leben der einzige Zufluchtsort an dem sie noch alles unter Kontrolle hatte. Denn die 26-Jährige Anna war mit Leidenschaft Buchhalterin, hingegen ihr Liebesleben aus zahllosen Affären bestand, die bisher die reinste Zeitverschwendung waren. Ihre letzte Affäre hatte sie aus der Wohnung geschmissen, nachdem sein Ehering aus dem Sofa gefallen war.
Um auch Anna endlich an den Mann zu bringen, nimmt ihre Freundin und Arbeitskollegin Emilia sie mit auf eine Singelparty.

Dort lernt Anna den gut aussehenden Ben kennen. Sie tanzen unbeschwert die ganze Nacht durch bis er sie am Morgen in seinem Wagen nach Hause fährt. Doch er hat anderes im Sinn, als sie einfach nach Hause gehen zu lassen.
Eher wegen Davids regen und schneller Auffassungsgabe kann er Anna aus ihrer pikären Situation zu Hilfe eilen und retten. Doch plötzlich ist er verschwunden und Anna wird von einem Maskierten Mann bedroht. Wer hat sich ihr Vertrauen erschlichen und steckt wirklich hinter der Ledermaske?

Der Schreibstil des Autors ist eigentlich sehr angenehm und fliessend, wobei man durch die recht grosse Schrift recht zügig und flott in der Geschichte vorankommt. Zwar fand ich den Prolog recht spannend und als Einstieg in den Thriller sehr mitreisend, jedoch bauen sich im weiteren Verlauf keine Spannungen auf und so bleibt es eher mässig Spannend.
Auch die Idee hinter der Geschichte, das ein perverser psychisch kranker Serienkiller der im normalen Leben einem geregelten familiären Leben nachgeht, finde ich ziemlich gut, die jedoch nicht bis ans äusserste ausgereizt wurde. Vielmehr trifft man auf schwache, hilflose Charaktere die schon nach einem kurzen Kennenlernen von der grossen Liebe ihres Lebens sprechen. Bishin zum Ende, indem der Thriller fast eine seichte und romantische Wendung erfährt und wie ein Liebesroman wirkt.
Doch auch der Epilog haut das ganze nicht mehr raus, und man kommt sich fast schon wie in einem schlechten Film vor, das vielleicht als Cliffhanger für eine mögliche Fortsetzung gewählt wurde, für mich jedoch etwas zu weit weg von der Realität war.

Die sehr spannend und mitreisende Einführung, kann leider mit dem Buch nicht mithalten das für mich etwas enttäuschend war. Der kurzweilige Thriller Todespiegel hat mich daher nicht überzeugt und nur mässig mitgerissen. Von einem guten Thriller erwarte ich immer neu aufbauende Spannung, mit unvorhersehbaren Wendungen, Nervenaufreibenden Schreckmomenten und einer guten Story, wobei diese gegeben war. Leider hat mich Todesspiegel nicht in allen Punkten überzeugen und mitreisend können. Auch waren die Handlungsstränge der Charaktere nicht immer nachvollziehbar und realitätsnah, daher ein Thriller der nicht nach meinem Geschmack war.

Todesspiegel ist ein kurzweiliger Thriller der unterhaltsam jedoch mässig mitreisend und Spannend für mich war. Das nötige Thrillerfeeling hat sich bei mir daher leider nicht eingestellt. Hatte aufgrund der vielversprechenden Einführung etwas mehr erwartet.